Seit seiner Markteinführung im Jahr 2021 hat sich der Cupra Born zu einem der beliebtesten Elektroautos und zu einem der besten Fahrzeuge auf der Straße entwickelt.
Der Cupra Born basiert auf der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns und teilt viele seiner Grundkomponenten mit dem Volkswagen ID 3.
Dennoch hat er sich stets durch seinen ansprechenden Hinterradantrieb und sein markantes Design mit auffälligen bronzefarbenen Akzenten ausgezeichnet.
Nach fünf Jahren auf dem Markt ist es Zeit für ein großes Update, und Cupra hat geliefert. Im Laufe dieses Jahres erhält der Born ein neues Außendesign, eine größere Reichweite und mehr Tasten im Innenraum.
Schauen wir uns einmal an, was sich geändert hat.
Der Cupra Born war schon immer ein auffälliges Elektroauto, aber durch das Design-Update sticht er nun noch mehr hervor. Das Update bringt ihn in Einklang mit anderen Modellen aus der Cupra-Modellpalette, darunter der Leon, der Formentor und der Tavascan.
Er erhält polygonale Scheinwerfer, eine Frontpartie im Haifisch-Design und eine überarbeitete Heckleuchtenleiste. Cupra wird das Auto auch mit 19- oder 20-Zoll-Leichtmetallfelgen anbieten.
Der Born wird außerdem mit größeren Reifen als bisher angeboten, um das Handling zu verbessern. Diese sind 235 mm breit (im Vergleich zu zuvor 215 mm).
Auch im Innenraum wurden Änderungen vorgenommen. Der Born erhält ein neues Lenkrad mit herkömmlichen Tasten, das die viel kritisierten haptischen Feedback-Bedienelemente ersetzt, die zuvor verwendet wurden.
Das digitale Armaturenbrett wurde von 5,3 Zoll auf 10,25 Zoll vergrößert, während das 12,9-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem unverändert bleibt und seine Touch-Slider-Klimasteuerung beibehält.
Auch die Materialqualität wurde verbessert. Der Born erhält neue Türverkleidungen mit Wildlederfutter sowie weiche Kunststoffe an den Oberseiten der Vordertüren. Die Fondpassagiere profitieren von einer Belüftungsdüse an der Rückseite der Mittelkonsole.
Unter der Karosserie verfügt der Born über eine aktualisierte Antriebstechnologie. Das Einstiegsmodell erhält die gleiche 58-kWh-Batterie wie zuvor, jedoch mit einem auf 187 PS gedrosselten Heckmotor (vorher 201 PS). Im Gegenzug hat das Auto eine größere Reichweite, die von 451 km (264 Meilen) auf 480 km (280 Meilen) gestiegen ist. Auch die maximale Ladeleistung wurde von bisher 120 kW auf 135 kW erhöht.
Die Langstreckenversion behält den gleichen 79-kWh-Akku und die gleiche Leistung von 228 PS wie zuvor, bietet nun aber eine angegebene Reichweite von 599 km (372 Meilen), eine Steigerung gegenüber 557 km (346 Meilen). Darüber hinaus wurde die maximale Ladeleistung um 50 kW auf 185 kW erhöht.
Der leistungsstarke VZ steht an der Spitze der Cupra Born-Reihe. Er verfügt über denselben Langstreckenakku wie das Langstreckenmodell und ist in puncto Reichweite und Ladekapazität mit diesem vergleichbar, hat jedoch einen 322 PS starken Motor.
Beide Versionen mit dem 79-kWh-Akku verfügen nun über einen Ein-Pedal-Fahrmodus, der die Stärke des regenerativen Bremseffekts beim Loslassen des Gaspedals erhöht, sodass das Auto bei langsamer Fahrt effektiv mit einem Pedal gefahren werden kann, sowie über eine Launch-Control-Funktion.
Die Preise müssen noch bestätigt werden, werden aber voraussichtlich gegenüber dem bestehenden Born leicht steigen. Dieses Fahrzeug ist ab 35.690 £ (41.500 €) erhältlich, wobei der Preis für die Langstreckenbatterie auf 36.995 £ (43.000 €) und für den VZ auf 44.820 £ (52.100 €) steigt.
